Die zweite Herrenmannschaft der SG Straubenhardt/Keltern hat es geschafft: Mit einem 9:5-Auswärtssieg bei den TTF Pforzheim krönt sich das Team bereits drei Spieltage vor Saisonende zum Meister und macht den Aufstieg in die Bezirksliga perfekt. Die Tabellenführung ist uneinholbar – die Mission ist erfüllt.
Dabei begann der Abend unter denkbar schwierigen Voraussetzungen. Das komplette mittlere Paarkreuz fiel aus. Während Manu terminlich verhindert war, traf es Ersin deutlich härter: Eine plötzlich einsetzende, hochdynamische virale Gesamtentgleisung – im Volksmund gern verharmlosend als „Erkältung“ bezeichnet – zwang ihn in den häuslichen Ausnahmezustand. Interne Quellen sprechen von kritischen Phasen, einem instabilen Taschentuchhaushalt und einem Kampf, der eher an ein mehrtägiges Überlebenstraining erinnerte als an eine gewöhnliche Krankheitsphase. Ein Einsatz unter Wettkampfbedingungen war folgerichtig ausgeschlossen. Die medizinische Abteilung beobachtet den Fall weiterhin mit gebotener Ernsthaftigkeit. Selbst die anstehende Meisterfeier scheint in Gefahr… 😉
Doch genau in solchen Momenten zeigt sich die Substanz eines Teams. Jörg und Piersi rückten ins Aufgebot und lieferten eine Vorstellung ab, die man schlicht als makellos bezeichnen muss: Ohne Niederlage in Einzel und Doppel avancierten sie zu den tragenden Säulen dieses Erfolgs. Dieser Auftritt war nicht nur Ersatz – das war ein klares Statement in Richtung Tiefe und Qualität des Kaders.
Das Spiel selbst verlief phasenweise (sehr, sehr) holprig. Es war kein Sieg für die Galerie, sondern einer für die Tabelle – und genau solche Spiele entscheiden am Ende Meisterschaften.
Abgerundet wird der Erfolg durch den vereinsinternen Doppelschlag: Nachdem bereits in der Vorwoche die dritte Mannschaft den Titel perfekt machte, zieht die zweite nun nach. Zwei Meisterschaften in kurzer Folge – ein starkes Signal für die Entwicklung des gesamten Vereins.
Mit zwei verbleibenden Spielen kann die Mannschaft nun befreit aufspielen – und sich auf das konzentrieren, was nach einer solchen Saison zwangsläufig folgt: eine standesgemäße Feier.


Wir wüschen euch allen frohe, besinnliche und erholsame Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2026.

